THOP – Therapieprogramm für Kinder mit hyperaktiven + oppositionellen Problemverhalten

Das Therapieprogramm für Kinder mit hyperaktivem und oppositionellem Problemverhalten (THOP) nach Döpfner, Schürmann, Frölich wurde für Kinder von drei bis zwölf Jahren entwickelt.

Das Verhaltenstraining wendet sich an Eltern mit Kindern, die Probleme haben, sich selbst zu steuern. Es beruht auf verhaltenstherapeutischen Prinzipien und Therapiemethoden, die sich in wissenschaftlichen Untersuchungen bei der Behandlung von Kindern mit diesen Schwierigkeiten als ausgesprochen wirkungsvoll erwiesen haben.

Das Training besteht aus einzelnen Bausteinen, die verschiedene, schwierige, immer wiederkehrende Erziehungssituationen behandeln und in denen familienzentrierte und kindzentrierte Interventionen miteinander verknüpft sind.

Je nach Schwerpunkt stehen entweder die Eltern oder das Kind im Mittelpunkt.

Den Kern des THOP bilden also Eltern- und familienzentrierte Verfahren.

Es werden Veränderungen angestrebt in der alltäglichen Eltern-Kind-Interaktion und im familiären und psychosozialen Bedingungsgefüge.

THOP besteht aus zwei Teilen: 
 

  • Dem Eltern-Kind-Programm, das auf die Verminderung von hyperkinetischen und oppositionellen Verhaltensstörungen in der Familie abzielt und das Eltern und Kind anleitet, Problemsituationen in der Familie zu bewältigen.
     

  • Den Interventionen im Kindergarten bzw. in der Schule, die hyperkinetische und oppositionelle Verhaltensstörungen in diesen Lebensaltern vermindern sollen.